FAQs

Ist die Aktion in Zeiten von Corona überhaupt sinnvoll und möglich?

Die Corona-Krise ist für ältere Menschen schwierig und belastend, da die häufig schon bestehende soziale Isolation zunimmt. Gleichzeitig steht natürlich der Schutz der Gesundheit an erster Stelle! Nach den gelockerten Kontaktbeschränkungen haben vielerorts Fahrradrikschas wieder Fahrt aufgenommen, um den Passagieren ein Stück Freiheit, Teilhabe und Nähe zu schenken. Dies ist mit einem Hygienekonzept unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzvorschriften gut umsetzbar! Sie finden Hilfestellungen zur Umsetzung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards ebenfalls auf der Projektwebseite unter www.radfahren-gemeinsam-neu-entdecken.de.

Wer kann sich für die Aktion bewerben?

• Senioren- und Pflegeeinrichtung, die ihren Bewohnerinnen und Bewohnern mit ehrenamtlichen
Rikscha-Fahrten mehr Freizeitmobilität und neue Begegnungen schenken möchten.
• Seniorentreffs, Seniorenbüros, Vereine oder Stadtteil- und Familienzentren, die sich mit der
Aktion für mehr Teilhabe mobilitätseingeschränkter Menschen engagieren wollen.
• Interessierte Organisationen oder ehrenamtlich engagierte Gruppen, die
mobilitätseingeschränkten Menschen Freude und Wind im Haar schenken möchten.

Wie funktioniert die Bewerbung?

Ganz einfach. Nutzen Sie das Bewerbungsformular unter www.radfahren-gemeinsam-neuentdecken.de mit Angabe der wichtigsten Informationen über Ihre Einrichtung oder Organisation.
Das Team von „Radfahren gemeinsam neu entdecken“ wird sich dann bei Ihnen melden, um mehr über Ihre Einrichtung / Gruppe zu erfahren. Gleichzeitig haben Sie selbst auch die Möglichkeit, Fragen zur Aktion und zu den Voraussetzungen für die Bewerbung zu stellen. Die Bewerbung ist
ab sofort möglich.

Wie viele Räder können getestet werden und wie lange ist der Testzeitraum?

Neben den Fahrradrikschas, bei denen die Passagiere vordem Fahrenden auf einer speziell gepolsterten Sitzbank Platz nehmen, stehen im Rahmen der Aktion auch sogenannte Stufen-Tandems für zwei Personen sowie spezielle Rollstuhl-Rikscha-Räder zur Wahl. Pro Einrichtung ist ein Rad vorgesehen, das für drei Monate zur freien Verfügung steht.

Wo kann ich mehr erfahren?

Sie haben inhaltliche Fragen zum Ablauf der Aktion? Möchten gerne erfahren, wie lange eine Fahrt idealerweise dauert oder wie andere Einrichtungen die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen erfolgreich organisieren? Natalie Chirchietti und Caroline Kuhl von „Radeln ohne Alter Deutschland e.V.“ beantworten unter info@radelnohnealter.de gerne Ihre Fragen und teilen ihre langjährigen Erfahrungen mit den Rikscha-Fahrten. Mehr über die besonderen Fahrradrikschas sowie weitere Spezialfahrräder, die im Rahmen der Aktion zum Einsatz kommen können, finden Sie zudem unter www.radfahren-gemeinsam-neuentdecken.de.